
In Bayern ist Khukh Mongol besonders bekannt geworden durch die Ausstellungen und Messen der Firma Sandner in Ingolstadt (miba), Regensburg (dona) und Schweinfurt (ufra) mit ihrem original Nomadenzelt und den Musikübertragungen des Bayerischen Rundfunks und des Lokalfernsehsenders INTV Ingolstadt.
Khukh Mongol hat ein umfassendes Repertoire aus traditioneller Instrumentalmusik, Liedern und Tänzen, insbesondere den klassischen Khöömii (Oberton- bzw. Kehlkopfgesang). Die Musikerin Purevsuren Usughjargal, Ehefrau von Herrn Erdenebold, ist eine von nur drei Frauen in der ganzen Mongolei, die diesen Kehlkopfgesang beherrscht. Der Auftritt erfolgt in traditioneller mongolischer Tracht aus edlen Brokatstoffen.
Während der vergangenen 10 Jahre hatte Khukh Mongol viele Auftritte
in ganz Westeuropa und asiatischen Ländern. Einen besonderen Eindruck
hinterließen sie bei ihrem Aufenthalt in Japan während der Weltausstellung
/Expo 2005 in Aichi. Auch bei der Expo 2008 in Saragossa (Spanien) wird
Khukh Mongol im Pavillon der Mongolei ihr Land vertreten und mongolische
Volksmusik, Lieder und Tänze darbieten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt
soll die vierte CD "Nuudelchin" (Nomaden) der Gruppe erscheinen.
Die Vollblutmusiker mit ihren mongolischen und asiatischen Instrumenten
haben alle mongolische Volksmusik am Konservatorium in Ulan Bator studiert
und besitzen bereits eine langjährige Berufserfahrung.
Der Name "Khukh Mongol" (Blaue Mongolei) wurde wegen der besonderen
Bedeutung der Farbe blau für alle Mongolen gewählt. Die Mongolei
ist als Land des blauen Himmels bekannt; an fast 300 Tagen im Jahr ist der
Himmel über der Mongolei blau und klar.
Die Gruppe Khukh Mongol wurde 1997 von Dashtseren Erdenebold, dem musikalischen
Leiter gegründet. Große Unterstützung erfährt er dabei
von Rudi Wagner aus Ingolstadt, der heute noch als ehrenamtlicher Betreuer
fungiert. Deshalb ist auch Ingolstadt – in der Mitte Bayerns – die zweite
Heimat der Folkloregruppe bzw. ihr derzeitiger Wohnsitz und der Ausgangspunkt
der Tourneen.